Teelexikon A - Z | |
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| Begriff | Definition |
| Abnahmeländer für Teeimport Autor: Teeredaktion | Die Wichtigsten Importeurländer für Tee sind Großbritannien, Irland, Niederlande, Amerika, Rußland, Polen, Türkei, Iran, Ägypten, Marokko, Algerien, Tunesien, Jordanien, Syrien, Afghanistan, Australien, Kanada, Neuseeland und nicht zu vergessen, Deutschland. |
| Afrikanischer Schwarztee Autor: Huber | Gibt es meist nur in Mischungen oder Beutel. Im guten Fachhandel als Einzelprodukt erhältlich. Afrika baut erst seit 100 Jahren Tee an. In Kenia (größte Teeland Afrikas) gibt es den hochwertigsten Tee. Weitere Anbaugebiete sind Burundi, Kamerun, Malawi, Mosambik, Ruanda, Südafrika, Simbabwe, Tansania und Zaire. |
| Afternoon | Das ist die typische, traditionelle britische Teemischung für den frühen Nachmittag. Dafür nimmt man gerne Ceylon- oder Assam-Tees des Blattgrades FOP (Flowery Orange Pekoe). Sie sind meistens leichter und auch heller als die kräftigen Frühstückstees. |
| Anbauländer für Tee Autor: Teeredaktion | Die Wichtigsten Anbauländer für Tee sind neben China und Indien, Sri Lanka, Indonesien, Kenya, Malaysien, Japan, Taiwan, Nepal, Uganda, Malawi, Kamerun, Rußland, Argentinien, Madagaskar, Vietnam, Bangladesh, Mauritius, Burundi sowie Australien. |
| Antioxidantien Autor: Huber | Tee enthält hohe Konzentrationen an Antioxidantien, besonders Polyphenole und Vitamin C. Vitamin C wird im Gegensatz zu Polyphenolen, die über vier Stunden im Blut bleiben, schnell wieder ausgeschieden. 1/4 Liter grüner Tee bzw. 1/2 Liter Schwarztee enthält ca. 200 mg. |
| Aromatisiert Autor: Teeredaktion | Egal ob Schwarz- oder Grüntee, Rotbusch oder Kräutertee, hier wird mit ausgesuchten Aromen wie Rosenblüten, Vanillestücken, Nüssen, Gewürzen, und Fruchtstücken verfeinert, sogar Gemüse ist mit von der Partie. Das Ganze wird mit Tee veredelt und das Beste an Geschmack rausgeholt was der Gaumen verkosten kann. Diese Aromenvielfalt und die vollfruchtigen und intensiven Zutaten kreieren diese Wunder der Vielfalt. Man unterscheidet zwischen drei Arten der Aromatisierung: Natürliche Aromen, z.B. Öle (z.B. Bergamotte), Früchte (z.B. Erdbeeren), Schalen (z.B. Orangenschalen), Blüten (z.B. Rosenblüten), Rinden (z.B. Zimtrinde) und Gewürzen. Naturidentische Aromen: sie werden aus anderen natürlichen Aromen nachgebaut. Da wäre z.B. Ananasaroma es ist sehr teuer, da die Extrahierung sehr aufwändig und wenig ergiebig ist. Daher wird dieses Aroma aus rund 300 verschiedenen anderen natürlichen Aromen nachgebaut. Künstliche Aromen haben kein natürliches Vorbild in der Natur und werden ausschließlich synthetisch hergestellt und aufgrund ihres Geschmacks eingesetzt. |
| Arzneitee Autor: Huber | Diese Tees werden in der Apotheke auf das Milligramm genau zusammengestellt und abgewogen, denn Arzneitee ist ein Kräuteraufguss mit nachgewiesener Heilwirkung. Er wird meist kurmäßig eingenommen wie ein Medikament und ist auch nur auf Rezept zu erhalten, da er Nebenwirkungen haben kann. |
| Assam Autor: Huber | Ist die größte zusammenhängende Teeanbaufläche der Welt. Sie liegt im Norden Indiens am Brahmaputra-Stroms. Der Tee hat ein kräftiges, würzigese Aroma und ist die Grundlage für viele Mischungen. |
| Assam Orange Autor: Huber | Schwarzer Assam Tee der mit getrockneten Orangenstücken aromatisiert ist. Eine sehr beliebte und gelungene Aromatisierung von Tee. |
| Assam Tee Autor: Teeredaktion | Dieser kräftige malzige Schwarz-Tee eignet sich hervorragend, durch Zugabe von Milch oder Sahne, verfeinert zu werden. Die Sahne rührt man dabei nicht unter, sondern lässt sie wie eine Wolke am Himmel schweben. Auch brauner Kandis oder Rohrzucker runden diesen würzigen Geschmack ab. Sein Aufguß ist dunkel-abgießend. |
| Assam-Hybride Autor: Huber | Fast alle Teeplantagen züchten ihre Sträucher auf der Grundlage dieser Pflanze. Sie ist widerstandsfähig und aromatisch gezüchtet worden durch vielfache Kreuzungen der Urpflanzen Thea sinensis und Thea assamica. |
| Ätherische Öle Autor: Huber | Flüchtige Stoffgemische mit aromatischem Duft. Sie machen den typischen Geruch jeder Pflanze aus und geben auch dem Tee seinen charakteristisches Aroma. |
| Aufbewahrung Autor: Huber | Das Gefäß muss luftdicht verschließbar sein, egal ob Holz, dunkles Glas, Porzellan oder Blech. Sauerstoff und starke Gerüche beeinträchtigen das Teearoma erheblich. |
| Aufgiessen / Aufguß Autor: Teeredaktion | Ganz wichtig: der Tee muss schwimmen können, d.h., sich frei im heissen Wasser bewegen. |
| Aufgussgetränk | So nennt man Heißgetränke bei dem Teile von Pflanzen, die vorher unterschiedlich Haltbar gemacht worden sind, mit heißem Wasser überbrüht werden. Die aufgegossenen Pflanzenteile wie Blüten Gewürze, Kräuter und trockenen Früchte, werden meist wieder abgesiebt, also nicht verzehrt. |
| Auktionen Autor: Huber | Das sind die traditionellen Handelsplätze in den Ursprungsländern (z.B. Asien, Afrika, Kalkutta, Djakarta, Nairobi) des Tees. Die Importländer sind vor allem London, Antwerpen und Amsterdam. |
| Autumnal Tee Autor: Teeredaktion | DIe letzte Plückung im Herbst. Nach dem Sommer-Monsun und kurz vor der Vegetations/Winterpause ist diese Pflückung vollaromatisch, aber sehr mild im Geschmack. Die Tassenfarbe zeigt sich entsprechend der Jahreszeit dunkel bis bernsteinfarbig. Der Duft ist unverwechselbar mild-würzig. |
| Ayurvedischer Tee | ´Ayus` heißt ´Zusammenhalt`, ´Veda` bedeutet ´Wissen` oder ´Wissenschaft`. Das ist die ca. 3.500 Jahre alte Heilkunde Indiens deren Grundgedanke die Einheit von Körper, Geist, Seele und Umwelt ist. Eine Krankheit entsteht, wenn diese Einheit gestört ist. Die Inhaltsstoffe jeder Mischung in sich sind ausgewogen, damit sie eine Energieregulation im Menschen ohne Einseitigkeit bewirkten. |
| Bakey Autor: Huber | (engl. gebacken), ein Tee der durch sein Aroma an den Duft von frisch gebackenem Brot erinnert. |
| Bambusbesen Autor: Teeredaktion | Der Bambusbesen, auch Bambus-Chasen benannt, ist wie der Name schon sagt, aus Bambus. Er eignet sich besonders zum Aufschäumen für Matcha Tees, da die rauhe und fasrige Struktur den gemalenen Grüntee gut aufschäumt. Hinzu kommt, dass Bambus ein Naturprodukt ist. Und wer möchte schon einen solch teuren Bio-Tee mit einem legierten Rührbesen aus China-Edelstahl aufschäumen? |
| Bambustee Autor: Teeredaktion | Der milde Bambus wird von Hand gepflückt, ist Koffeinfrei, somit ein wunderbares Getränk auch für Kinder. Angenehm leicht süß im Geschmack und eine leuchtend grünen Tassenfarbe.Sie werden seine wohltuenden Eigenschaften (kann die Verdauung anregen, entwässernd und reinigend wirken) schätzen und lieben! Der Tee kann 2x aufgegossen werden. Geeigenet für Diabetiker, da er eine wohlschmeckende Grundsüße hat! . |
| Bancha Autor: Teeredaktion | Laut Übersetzung handelt es sich bei diesem Tee um einen ´Ban` gewöhnlichen ´Cha` Tee. Dieser ist jedoch nicht so gewöhnlich, wie sein Name vermuten lässt. Aufgrund seines niedrigen Koffeingehaltes ist der Japanische Grüntee bei Jung und Alt sehr beliebt. |
| Basket-fired Autor: Huber | (engl. basket= Korb). So bezeichnet man japanischen Tee der in Körben über dem Feuer geröstet wird. |
| Bentick, Lord William | Der britischer Generalgouverneur Lord William Bentick (1774-1839) war von 1828-1835 in seinem Amt in Indien tätig und setzte sich maßgeblich für die Einführung des Teeanbaus in Indien, insbesondere in Assam ein. |
| Bestandteile | Die wichtigsten Bestandteile des Tees sind das Koffein und seine Gerbstoffe. Diese beiden Teile wirken im Tee in besonderer Art und Weise zusammen und sorgen für eine sanfte, ansteigende, lang anhaltende und allmählich wieder ausklingende Stimulierung. Zudem enthält der Tee Fluor, Kalium, Theophyllin, Theanin und Theobromin. |
| Black Tea Autor: Teeredaktion | Die englische Bezeichnung für Schwarzen Tee. |
| Blatt Tee Autor: Teeredaktion | Dieser Tee besteht aus dem ganzen Blatt und wurde nicht gebrochen. |
| Blattgrade Autor: Huber | Es gibt vier verschiedene Blattgrade bei schwarzen und grünem Tee. Blatttee, Broken, Fannings und Dust. |
| Blattsortierung Autor: Huber | Es gibt vier Sortierungen bei Schwarztee: Golden Tips, Flowery Orange Pekoe, Pekoe und Pekoe Souchong. |
| Blend Autor: Teeradaktion | Blend ist die Bezeichnung für eine Teemischung. |
| Blooming Tea Autor: Teerdaktion | Blooming Teas werden aus handverlesenen Blättern des weissen Tees hergestellt. Die Blätter werden zu Teeballs geformt, die eine Blüte umschließt. Ein paar Minuten nach dem Aufgiessen öffnet sich die Teeblume und enthüllt ihre Blütenpracht. Falls Sie möchten, können Sie die Blüte anschliessend noch für mehrere Tage in kaltem Wasser aufbewahren und sich täglich weiter an ihrem Anblick erfreuen. |
| Boden Autor: Teeredaktion Huber | Tee ist ein ziemlich verwöhnter Sprössling. Er wächst am besten auf gut drainierten, durchlässigen und sauren Böden. Bei diesen exklusiven Bedingungen schrumpft die Auswahl der Anbaugebiete stark. |
| Body Autor: Huber | (engl. Körper) So nennt man einen Tee der eine kräftige Tasse ergibt. |
| Bombilla Autor: Teeradaktion | Ein Strohhalm aus Metall, vorne mit einem Sieb, zum Mate Tee trinken. Dieses macht man in Verbindung mit einer Kalebasse (Kürbis). |
| BOP Autor: Teeredaktion | Das ist die Abkürzung für: Broken Orange Pekoe |
| Boston Tea Party | 1773 protestierte eine Gruppe von Bürgern aus Boston gegen die geplante Erhebung der Tee-Steuer. Sie enterten drei soeben eingelaufene englische Teekutter und warfen die gesamte Ladung einfach über Bord. Das war der Ausgangspunkt des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. |
| BP Autor: Teeredaktion | Das ist die Abkürzung für: Broken Pekoe |
| Brisk Autor: Huber | (engl. lebendig, so bezeichnet man einen Tee mit frischem Geschmack, im Gegensatz dazu ´flat tea` der fade schmeckt. |
| Broken Autor: Teeredaktion | Das ist Tee mit zerkleinerten, gebrochenen Blättern. Durch die Zerkleinerung der Blätter wird er intensiver in Farbe und Aroma. |
| Broker | Broker wird der Verkaufs- und Einkaufsmakler im Teehandel genannt. |
| Bruce, Robert C.A. Autor: Huber | Das war ein englischer Offizier, der in Assam den wildwachsenden Teestrauch entdeckte. Der Assam- Teestrauch war im Gegensatz zu den importierten Teepflanzen an das feucht-warme Klima angepasst. Er legte daraufhin 1827 die ersten Teegärten in Indien an. |
| BT Autor: Teeredaktion | Das ist die Abkürzung für: Broken Tea |
| Buttertee Autor: Teeredaktion | In Tibet trinkt man Buttertee (Po cha oder Sutschia). Das ist ein salziger Schwarztee mit Butter von den dort lebenden Yak-Kühen (Dris). Er ist in der Konsistenz eher wie eine dünnen Suppe, was für alle Nicht-Tibeter gewöhnungsbedürftig ist. Buttertee führt dem Körper, durch das viele Fett, reichlich Energie zu und hilft damit an kalten Tagen die Körpertemperatur konstant zu halten. |
| Calabasa Autor: Huber | (=span.) bezeichnet die traditionellen Mate-Trinkgefäße (aus einer Kürbisschale gefertigt) |
| Canton Autor: Huber | Das ist ein chinesischer, aromatisierter halbvermentierter Oolong Tee. |
| Catechine Autor: Teeredaktion | Das sind Bitterstoffe im Tee, denen die gesundheitsfördernde Wirkung des Tees nachgesagt wird (polyphenolische Pflanzenmetabolite aus der Gruppe der Flavanole). |
| Catuaba Autor: Teeredaktion | Catuaba zählt noch heute in Brasilien, neben Lapacho, zu den beliebtesten Teesorten. Die Baumrinde weist einen enormen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen auf. Vor allem Magnesium, Kalium und Calcium sind in beachtlichen Mengen enthalten. Catuaba-Tee wirkt außerdem regenerierend und erfrischend. |
| Ceylon Autor: Teeredaktion | Dieser Schwarze Tee ist bekannt für seinen herb-frischen, kräftigen Geschmack. Der Aufguss geht farblich von nussbraun bis kupferrot. Teeanbaugebiet auf der Insel Sri Lanka. Der Tee hat auch nach der politischen Unabhängigkeit 1972 seinen alten Namen beibehalten. |
| Cha-No-Yu Autor: Huber | Japanische Teezeremonie, bei der grüner, schaumig geschlagener Tee (Matcha) serviert wird. |
| Chai Autor: Teeredaktion | Ist die traditionelle indische Art Tee zuzubereiten. Die klassische Rezeptur beinhaltet Gewürze wie Kardamom, Ingwer, Nelken, Zimt, Anis und Fenchel - schwarzen Tee nicht zu vergessen - dazu einen Schuss heiße Milch, sowie Honig oder Zucker. Diese Rezepte kann man auch in der ayurvedischen Gesundheitslehre finden, wo diese Gewürze einen festen Platz haben. In der traditionellen Ayurveda- Lehre erklären sich die Wirkungsweisen wie folgt: das Koffein belebt, Kardamom beruhigt den Magen, wirkt verdauungsfördernd und hilft bei Erkältungen. Ingwer soll sowieso ´das Allheilmittel` in der ayurvedischen Medizin sein, er ist krampflösend, ebenso verdauungsfördernd und stärkt das Immunsystem. Glaubt man der indischen Lehre, sollen die Gewürze die Lebensfreude steigern und Energie frei setzen! In Indien trinkt man bei jeder Gelegenheit Chai - und es gibt noch etwas wissenswertes: Chai wird deswegen mit Unterteller serviert, weil, die Menschen die es eilig haben, Tee zum Abkühlen in die Untertasse gießen, um ihn schneller trinken zu können. |
| Chest Autor: Huber | (engl. Kiste) die traditionelle Teeverpackung ist eine Sperrholzkiste die Blechkanten hat und eine Folieneinlage. |
| Chinesischer Tee Autor: Teeredaktion | Eine Besonderheite des chinesischen Tees ist sicherlich die Namensgebung. Diese beschreiben das besondere Aussehen des Tees oder die Phantasie die den Garten umgibt z.B. Chung Mee heißt wertvolle Augenbraue oder Lung Ching ist bekannt unter dem Namen Drachenbrunnentee. Die weißen Tees sind auserordentlich beliebt, ebenso der nur in China angebaute gelbe Tee. Auch diese stechen durch die auf der Zunge zergehende, oft beflügelnden Namen heraus. Die Verarbeitung des Grünen Tees erfolgt durch eine kurze Röstung in einer mit Holz befeuerten Pfanne. |
| Chun Mee Autor: Huber | Das ist ein grüner Tee von meist einfacher Qualität. Dieser wird in China, Taiwan, Indien und Indonesien angebaut. |
| Chunky Autor: Teeredaktion Huber | So nennet der Tea Taster die kurzen, dicken Blätter. |
| Ch´a Shu Autor: Huber | Das ist ein chinesisches Handbuch aus der Ming-Dynastie (14.-17.Jahrhundert). Es nimmt als Zeitmaß den individuellen Atem beim korrekten Zubereiten des grünen Tees. |
| Classic plucking Autor: Teeredaktion Huber | Das bedeutet, dass neben der Knospe auch noch drei oder vier Blätter gepflückt werden. Diese Methode ergibt oft geröstete Tees oder Rauchtees. |
| Clean | (engl. für sauber). So bezeichnet man eine Teesorte ohne Holz, Fasern und Staub. Sie ist gut sortiert, nur Blattgut gleichen Grades. In der Teetasse ist der Tee frei von jedem Beigeschmack. |
| Clipper Autor: Huber | Viermaster die im 18. und 19. Jahrhundert in Wettrennen (Tea Races) chinesischen Tee zu den Auktionshäusern brachten. Clipper bedeutet \'Schnellsegler\'. |
| Coarse plucking Autor: Huber | (=engl. grobe Pflückung). Es bedeutet, dass mehr als drei Blätter gleichzeitig gepflückt werden. |
| Cochin Autor: Huber | Das ist ein traditioneller Auktions- und Teehandelsplatz für südindische Tees. |
| Coffein Autor: Teeredaktion | Alkaloid, offenbar Stoffwechselabbauprodukt der Pflanze. Anregende Wirkung auf Herz und Kreislauf. Der Coffein-Gehalt schwankt zwischen 20mg (Bancha) und 56mg (Gunpowder) pro Tasse Tee. Kaffee enthält im Vergleich zu Tee die 2-3-fache Menge an Coffein. |
| Congou Autor: Huber | Nennt man fermentierten chinesischen Tee der eine dunkle Farbe hat, im Aufguss jedoch hell und aromatisch ist. |
| Creamy Autor: Huber | (engl. sahnig). Das milchartige Häubchen an der Teeoberfläche - der Inbegriff für einen guten Tee! |
| Crop Autor: Huber | (engl. Ernte). Das ist der messbare Ertrag in Zahlen einer Teeanbaufläche. |
| CTC Autor: Teeredaktion | Im CTC Verfahren (Crushing-Tearing-Curling d.h. zerbrechen-zerreißen-rollen) werden die Teeblätter mittels Dornenwalzen gründlich aufgebrochen und zerrissen. Es entstehen kräftige Tees mit schneller Färbung und starkem Aroma. |
| Cutter Autor: Huber | (engl. schneiden). Das sind die mechanischen Teeschneider oder -brecher in dem die Blattsorten zu Broken Tee zerkleinert werden. |
| Darjeeling Autor: Teeredaktion | Der Zarte unter den Schwarztees. Durch seinen duftigen, blumigen und vollmundigen Geschmack eine wahre Gaumenfreude. Die Tassenfarbe geht von leuchtend gelb bis rötlich abgießend. |
| Deutsches Teebüro | Die Informations- und Dokumentationszentrale des deutschen Teehandels mit Sitz in Hamburg. Die Aufgabe des Teebüros ist es, neutral und sachlich über den schwarzen Tee, alle die an Tee Interessierten mit Informationen zu versorgen und aufzuklären. |
| Dhool Autor: Huber | Das ist der Grad des Rollens. Je nachdem wie oft die Teeblätter gerollt werden, spricht man vom ersten, zweiten und dritten Dhool. |
| Dimbula Autor: Huber | Ist eine Ceylon Teesorte und einer der ersten Teegärten die vor 1870 auf der Insel Ceylon angelegt wurden. |
| Ding Gu Da Fang Autor: Teeredaktion Huber | Das ist ein chinesischer Grüntee mit einem blumigen Duft und einer leichten Kastaniennote. |
| Distrikt Autor: Teeredaktion | Teegebiete werden in verschiedene Distrikte unterteilt, z.b. Assam, Darjeeling, Nilgiri etc. |
| Dooars Autor: Huber | Zwischen Assam und Darjeeling gelegenes Anbaugebiet im Norden Indiens. |
| Doppelwirkung von Tee | Diese Besonderheit zeichnet den schwarzen Tee aus. Der Tee wirkt belebend auf das zentrale Nervensystem - jedoch gleichzeitig beruhigend auf Magen und Darm. Ein anregender, also koffeinhaltiger Tee, sollte kurz (2-3 Min.) ziehen. Der Tee der beruhigend wirken soll (nicht auf das Nervensystem!), darf bis zu 5 min. ziehen. So können sich die Gerbstoffe besser entfalten und der Tee ist schonender für den Magen-und Darmtrakt. |
| Dull Autor: Huber | (engl. stumpf), davon spricht man, wenn eine Tasse Tee nicht klar ist und stumpf schmeckt. |
| Dust Autor: Teeredaktion | Feinster Teestaub der intensiv im Aroma ist und sehr ergibig. Wird deswegen gerne für Beuteltee verwendet. |
| Earl Grey Autor: Teeredaktion | Schwarzer Tee aromatisiert mit natürlichem Bergamotteöl. Eine Legende besagt, dass bei starkem Sturm auf der Überfahrt die Ladung auf dem Schiff durcheinander geschleudert wurde und sich das Bergamotteöl auf die Teeballen ergoß. Lord Grey sah bei der Ankunft des Schiffes in London den Schaden und beschloss zuerst zu probieren um dann zu entscheiden, ob die ganze Ladung vernichtet werden muss. Der Tee kam bei ihm Freunden und Bekannten jedoch so gut an, dass der Earl beschloss den jetzt aromatisierten Tee in den Handel zu bringen. |
| Early Morning Tea Autor: Huber | Eine der englischen Tea Times. Der Tag beginnt mit einer großen Tasse Early Morning Tea die man, wenn möglich, sogar im Bett zu sich nimmt. |
| Earthy Autor: Huber | (engl. erdig) so bezeichnet man einen Tee der einen erdigen Geschmack hat. |
| EGCG Autor: Teeredaktion | Das mögliche Wundermittel Epigallocatechingallat machte in den frühen 80ern als krebshemmende Substanz Furore. In einer Tasse Grüntee befinden sich ca. 0,15g dieser Substanz (das ist eine relativ große Menge, die vom menschlichen Organismus aufgenommen wird) und so wird das Krebsrisiko bzw. das Wachstum von Metastasen minimieren. |
| Englische Tea Times Autor: Huber | Tee strukturiert seit vielen Jahren den Tagesablauf der Briten. Morgens: Early Mornig Tea, Vormittag: Brakfast Tea, Nachmittag: Afternoon Tea und dann noch Five o`clock Tea um 17 Uhr. |
| English Blend Autor: Huber | So nennet man Schwarzteemischungen aus Ceylon-, Darjeeling- und Assam-Sorten. |
| English Breakfast Autor: Teeredaktion | Traditionelle englische Schwarzteemischung aus feinsten Darjeeling- Ceylon- oder Assam-Mischungen bilden die Grundlage für die starke Tasse. Durch ihre kraftvolle Würze ergeben sie einen optimalen Begleiter zum Frühstück. Gerne wird dieser Tee auch mit Milch oder Zitrone und Kandiszucker getrunken. |
| Ertrag Autor: Huber | Die Ertragsmenge unterscheidet sich je nach Sorte: z.B. ertragsreichen Sorte wie Dooars ca. 1700 kg pro Hektar, bei Darjeeling sind es lediglich 650 kg. Qualität und Menge verhalten sich umgekehrt proportional zueinander - je älter die Pflanzung, umso weniger Ertrag bei steigender Qualität. |
| Exportmeister Autor: Teeredaktion Huber | Der Exportmeister für Schwarzen Tee ist einwandfrei Kenia: mit über 300.000 Tonnen geht fast die komplette Ernte auf den Weltmarkt! |
| Fannings Autor: Huber | (engl. Gebläse) ein Blattgrad beim Schwarztee durch Sieben gewonnen. Fannings ist größer als Dust und kleiner als Broken. Er ist von guter Qualität und wird meist für Beuteltee verwendet, da er schnell färbt und kräftig ist. |
| FBOP Autor: Teeredaktion | Das ist die Abkürzung für: Flowery Broken Orange Pekoe |
| Feinschnitt Autor: Huber | Verarbeitungsmethode für Kräutertees. Dabei werden die Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Rinde, Wurzeln und Früchte) auf 0,3 bis 2,0 Millimeter zerkleinert, sodass sie in den Aufgussbeutel verpackt werden können. |
| Fermentation Autor: Huber | Der Qxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dabei werden die gebrochenen, gerollten Blätter in einem kühlen Raum ausgebreitet, damit sich der Sauerstoff mit den Zellsäften der Teeblätter verbinden kann. Der Qxidationsvorgang verwandelt die grüne Farbe der Blätter in kupferrot, bzw. dunkelbraun. Die Aromastoffe, Zellen und Zellsäfte werden weiter aufgeschlossen. |
| Fermentieren | Bei einer Luftfeuchtigkeit von 95% kommt es zur Oxidation des Zellsaftes im Teeblatt. Die Farbe der Blätter wechselt so von einem bräunlichen Grün in ein Kupferrot. Auf diese Weise entsteht auch das Schwarztee Aroma. |
| Filter Autor: Teeredaktion | Das entscheidet jeder für sich, ob Edelstahl oder Goldfilter, Einmal Filter aus Papier oder Baumwolle. Wichtig ist nur: ein Teefilter hat nichts im Geschirrspühler zu suchen, da der Reiniger den Geschmack beeinträchtigt. |
| Fine plucking Autor: Teeredaktion Huber | Bei dieser Art der Pflückung (die Häufigste) wird die Knospe und die ersten zwei Blätter gepflückt. Das ergibt Tees von guter und hoher Qualität. |
| First crop Autor: Huber | So bezeichnet man die erste Pflückung der jungen Teesträucher. Sie liefert die beste Qualität. |
| First Flush Autor: Teeredaktion | Zu vergleichen mit dem Ersten Spargel im Jahr - fein, zart, ereignisreich. Durch das rauhe Frühlingsklima mit starker Sonneneinstrahlung wächst die Pflanze langsamer und somit steckt sie voller Kraft und nuancenreichem Aroma. Bei der Ersten Pflückung, von Mitte April bis Ende Mai, werden nur die Spitzen und die ersten beiden Blätter geerntet. |
| Flat Tea Autor: Huber | (engl. fad), so nennt man einen Tee der fade schmeckt, im Gegensatz zu ´brisk tea` der einen frischen Geschmck hat. |
| Flavonoide Autor: Teeredaktion | Das ist die Untergruppe der Polyphenole und Antioxidantien (sollen für die positive Wirksamkeit des Tees verantwortlich sein. Die Flavonoide sind sowohl im Grünen als auch im Schwarzen Tee vorhanden und bewirken zusätzlich ein Absinken des Cholesterin-Spiegels. |
| Flavor Autor: Teeredaktion | So nennt man den Duft und das Aroma des Tees. |
| Flowery Autor: Teeredaktion | Bedeutet bei der Pflückung, daß das jüngste Blatt im Aufblühen ist. Das ist die Voraussetzung für ein blumiges Aroma. |
| Fluff Autor: Huber | (=engl. Flaum) so nennt man den beim Trocknen übriggebliebenen haarige Staub auf den schwarzen Teeblättern. Beim mischen oder sieben verschwindet er wieder. |
| Flugtee Autor: Teeredaktion | Der Name Flugtee kommt einzig von der Besonderheit, daß der Tee nicht wie üblich mit dem Schiff, sondern auf schnellsten Wege mit dem Flieger kommt. Eine absolute Einzigartigkeit mit langer Tradition. Der Flugtee ist die erste Pflückung des Jahres, der First Flush Tee. |
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